Hier folgen Beschreibungen über grosse und kleine Reisen und Ausflüge. Durch einen Klick auf die Bilder erfolgt die Vergrößerung.
Meine Segelreisen findet ihr unter http://milesmore-pitter.blogspot.de/
In diesem Winter wollten wir mal etwas anderes sehen als das Tannheimer Tal. Wir hatten ein ähnliches Hotel gesucht wie den "Lumberger Hof" in Grän im Tannheimer Tal und sind im Zillertal fündig geworden. Vom 20.1. bis 27.1.2019 haben wir ein Zimmer im "Hotel Alpenblick" in Hippach gebucht. Dieses Hotel gehört auch zur Gruppe der ROMANTIK-HOTELS und lockt neben seiner tollen Wellnessanlage mit verschiedenen Saunen natürlich auch mit einem super Essen und schönem Ambiente. Schon beim Eintritt ins Hotel merkten wir, daß wir auch dieses Mal keinen Fehltritt getan hatten und fühlten uns vom ersten Moment an wohl. Der erste Blick vom Balkon unsers Zimmers auf die Zillertaler Berge war umwerfend.
Unsere Wanderungen fielen dieses Jahr etwas kürzer aus und wurden zu Spaziergängen degradiert; (Wir werden halt nicht jünger!) was den Erholungswert der Woche allerdings auch nicht schmälerte. Dieses Hotel wird sicher nochmal das Ziel für einen Herbsturlaub werden, denn das Angebot an Wanderwegen ist so vielseitig, daß man es unbedingt mal nutzen muß.
Ein paar Eindrücke aus dieser Woche habe ich wie immer festgehalten. Wenn ihr Lust habt, dann schaut hier rein:
Da mein Sommer-Hobby - das Segeln - jetzt im Herbst
und Winter brach liegt, muß ich mir für die dunkle Jahreszeit eine
andere Freizeitbeschäftigung suchen. Angeregt durch einige Tutorials
über aktuelle Kameras und Lektionen über Fotografieren und Filmen
habe ich mir meine 5 Jahre alte Compact-Camera SONY DSC-HX 20V zur
Hand genommen, um zu lernen, wie ich deren Möglichkeiten am besten
ausschöpfe.
Insbesondere faszinierten mich Fotos
auf denen verschiedene Tiefenschärfe zur Geltung kommt. Aber auch
die Suche und die Wahl nach Fotomotiven möchte ich verbessern.
Sollte mir dieses gelingen, spiele ich hauptsächlich mit den
manuellen Einstellungen für Blende, Belichtungszeit und ISO. Aber
auch die vielen vorzuwählenden Einstellungen und Automatikprogramme
meiner „alten“ Kamera möchte ich lernen, richtig anzuwenden.
Was bietet sich besser an, als jetzt –
Anfang November – im bunten Herbstwald nach Motiven zu suchen.
Nachdem ich die ersten Versuche im
Garten gemacht hatte, war ich von der Präsentation der Fotos am PC
so begeistert, daß ich schnellstens weitere Motive bei einem
Spaziergang im Herbstwald suchen mußte. Folgendes muß ich
allerdings dazu vorausschicken: alle Fotos wurden in FULL-HD
aufgenommen und diese kann ich dann auch am FULL-HD Monitor des
Laptops begutachten.
Die Camera fokussiert selbst. Sie hat
keinen Drehring am Objektiv, um von Hand scharf zu stellen.
Ich habe hier einige Bilder festgehalten, um in Ruhe die Ergebnisse der verschiedenen
Einstellungen vergleichen zu können.
Der November, Dezember 2017 und der Januar 2018 waren die trübsten Monate seit vielen Jahren, wenn nicht Jahrzehnten. Deshalb brauchten wir dringend eine Abwechslung und buchten eine Woche Wandern im - hoffentlich - verschneiten und sonnigen Tannheimer Tal.
Es war nicht der erste Urlaub dort. Bereits vier Mal waren wir in den vergangenen Jahren auch in dem Ort Grän und bereits zwei Mal davon im Hotel Lumberger Hof. Dieses Hotel gehört zur Kette der Wanderhotels, ist von der Familie Barbist geführt und bietet neben einer hervorragenden Wellness-Einrichtung auch sehr gute Verpflegung am Morgen und am Abend. Wir fühlen uns wohl hier in diesem Hotel und waren sicher nicht zum letzten Mal dort. Ab und zu ist es eine willkommene Abwechslung zu unseren Urlauben in Wind und Meer.
Unsere Wünsche gingen in Erfüllung: nachdem wir von Pfronten im Allgäu aus durch das Engetal nach Grän auf 1140m kamen, erwartete uns eine schneebedeckte Landschaft mit leichter Bewölkung. Und auch die nächsten drei Tage wurden wir mit blauem Himmel belohnt. Die Wanderwege im Tannheimer Tal waren bestens präpariert (bis auf einige Eisplatten vom getauten und wieder gefrorenen Schnee). Diese nutzten wir auch an fünf von sechs Tagen. Am Donnerstag ging es am späten Vormittag bei starkem Schneetreiben mit anderen Hotelgästen zum Eisstockschiessen. Freitag und Samstag war der
Wettergott uns wieder wohlgesonnen und wir konnten die gute Bergluft genießen, bevor es dann am Sonntag wieder Richtung Heimat ging.
Da unser Neffe mit seinen Kindern an diesem Wochenende die Skipisten im Allgäu unsicher machte war auch noch Zeit für ein kurzes Treffen.
Schön war's wieder!
Ein paar unserer Eindrücke habe ich wieder im Film festgehalten: klick
Der Winter ist aber mal wieder lang - zu lang - viiiiiel zu lang!
Und damit ist es noch nicht genug: Auch das Wetter ist schon seit Wochen viiiiel zu schlecht!
Zu schlecht für Freizeitaktivitäten an der frischen Luft - zum Segeln schon mal garnicht!
So habe ich die Idee meines Schul- und Segelfreundes Uli gerne angenommen, mit ihm den Modelleisenbahnclub Bergisch Gladbach zu besuchen. Dort war am Sonntag, den 7.1. "Tag der offenen Tür". Als ehemaliger H0-ler war es auch für mich eine willkommene Abwechselung an diesem grauen Wintertag.
Der ECGL zeigt auf drei Etagen Modellbahnanlagen verschiedenster Größen und Ausmaße:
- Im Erdgeschoss befindet sich eine herkömmliche MÄRKLIN Anlage noch im Bau.
- Auf der 1. Etage eine imposante H0-Anlage mit über 500 m Gleisen
- Im Dachgeschoss eine L-förmige Rangieranlage der SPUR I (Maßstab 1 : 32)
Auf mehr Einzelheiten möchte ich hier nicht eingehen. Der interessierte Leser kann sich gerne auf der HOMEPAGE des ECGL weiter informieren.
Soviel möchte ich aber verraten: Für mich war neben der imposanten H0-Anlage mit seinen vier Schattenbahnhöfen das absolute Highlight die Rangieranlage der SPUR I. Die maßstabsgerechten Nachbildungen der Lokomotiven, Waggons, Landschaften und Figuren wurden durch die originalgetreuen Geräusche von Dampf, Pfeifen und Quietschen begleitet - für mich einfach faszinierend. Meine Kamera durfte eine kurze Strecke auf dem Kohlentender der Dampflok mitfahren. So konnte ich diese lebhaften Momente auch im Film festhalten. Wer hat heute schon die Gelegenheit auf dem Kohlehaufen eines Lokomativ-Tenders mitzufahren?
An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an den ECGL für die beeindruckende Präsentation ihrerAnlagen.
Die Erlebnisse an diesem Sonntag Mittag habe ich hier festgehalten:
Auch dieses Jahr hatte ich wieder die Aufgabe bekommen, den Nikolaus zu spielen. Ich sollte die gleichen Kinder wie im letzten Jahr besuchen und war gespannt auf die Liste der Schandtaten, die mir von den Müttern Eva und Melanie aufgeschrieben wurden.
Die Liste war zwar etwas kürzer als im letzten Jahr, aber die Art der Schandtaten hatten sich wohl im Laufe des Jahres mehr oder weniger wiederholt. Also sollte ich auch heute erwähnen, daß hier keine Besserung eingetreten war und ich versprach am Schluß des Besuches, daß ich nächstes Jahr Knecht Ruprecht oder Hans Muff schicken würde und dieser Besuch dann sicherlich anders und ruppiger (deshalb "Ruprecht") ablaufen würde als mein heutiger Besuch.
Aber mein Besuch gestaltete sich zumindest zu Beginn etwas anders als ich erwartet hatte: kaum hatte ich die Wohnung über die Hintertür betreten, wurde ich auch schon von den Kindern überfallen. Ehe ich zu Wort kommen konnte, wurde ich von ihnen überfallen und reichlich beschenkt mit selbstgemalten Bildern und allerlei Süßigkeiten. So hatte nicht ich den Überraschungsmoment, sondern die Kinder auf ihrer Seite.
Wie das ganze dann weiterging könnt ihr in nachfolgenden Bildern sehen. Und bevor ich die Bühne wieder verlassen konnte, gab es noch einen leckeren Glühweinlikör und Rebensaft. Hierfür nochmals vielen Dank.
Leider war eine Kamera defekt. So hielt sich die Ausbeute an brauchbaren Bildern und Filmsequenzen sehr in Grenzen. Ich glaube aber, dieser Film ist dennoch eine schöne Erinnerung insbesondere für die beiden Familien. Aber auch ich hatte eine Menge Spaß während der Bearbeitung, konnte ich hierbei nochmal in Ruhe die Gesichter und Reaktionen der Kinder erleben.
Auch dieses Jahr durfte ich wieder die Weihnachtsbäckerei besuchen und auch allerlei Süßes naschen.
In gut einer Woche hatte sich meine mir liebste Bäckerin fast Tag und Nacht den süßen Leckereien gewidmet. Insgesamt 23 verschiedene Rezepte für Weihnachtsplätzchen wurden verarbeitet damit diese in den kommenden Wochen bis Weihnachten und an den Festtagen an die Familie und Freunde verteilt werden können.
Ein paar Eindrücke aus dieser Plätzchen-Manufaktur habe ich wieder im Bild festgehalten:
Ich war heute mal wieder unterwegs. Nein nicht mit dem Schiff. Auch nicht mit dem Fahrrad.
Ich bin mit dem Auto nach Witzhelden gefahren. Dort ist heute was los!
Ein Wahrzeichen der Witzheldener verschwindet heute von der Skyline. Der rot-weiße Funkturm wird heute gesprengt - sozusagen vernichtet. Gefunkt wird darüber schon lange nicht mehr. Und was man nicht mehr braucht, muß weg! So ist es heute!
Über 50 Jahre hat er an seinem Platz gestanden, der "lange Äu", so wurde er nach dem damaligen Bürgermeister liebevoll von den Witzheldener Ureinwohner genannt.
ÜBER 50 JAHRE! Oje! Ich habe die 50 schon lange - sehr lange - überschritten. Wann muß ich denn weg?
Die Rheinische Post schreibt sogar von "emotionalen Momenten". Sogar Tränen sind gekullert als der 202,5 Meter hohe Turm in sich zusammensackte.
Als bekannt wurde, daß der Turm entsorgt werden sollte, gab es in der Bevölkerung einen Sturm der Entrüstung. In mehreren Anträgen wurde versucht, das weithin bekannte Wahrzeichen zu retten und unter Denkmalschutz zu stellen - leider erfolglos.
Wozu war der lange Äu gut? Was hat er für uns gebracht?
Er wurde als Antennenträger gebaut, im Durchmesser 1,80m dicker Stahlrohrturm, der mit Stahlseilen abgespannt wurde. 1960 wurde er erstellt, um 1961 das ZWEITE Fernsehprogramm darüber auszustrahlen. 1963 kam auch das "3. Programm", der WDR auch über diesen Turm in unser Wohnzimmer. RTL Fernsehen gesellte sich 1989 dazu und 1993 dann noch VOX. Aber 2005 war es schon wieder damit vorbei, es wurden alle analogen Fernsehsender über diesen Turm ab geschaltet. Fortan gab es digitale Sender, die über den Rheinturm in Düsseldorf ausgestrahlt wurden. 2007 bekam der Fernsehturm dann nochmal neue Farbe und heute wurde er in die Knie gezwungen.
Nun soll noch ein 40m Stahlgitterstummel an gleicher Stelle errichtet werden, der dann für eine bessere Mobilfunkversorgung dienen soll.
Wie nun der Alte zusammengefaltet wurde, das seht ihr hier: