Samstag, 10. September 2016

Seifenkistenrennen in Edelrath

Heute besuche ich endlich mal das Seifenkistenrennen in Leverkusen-Edelrath. Schon viele Jahre vorher hatte ich vor, diese Attraktion zu besuchen - immer kam etwas dazwischen (oder ich hatte was besseres vor?!)




Strahlender Sonnenschein sorgt für beste Bedingungen für die Fahrer, das eingesetzte Material, Besucher und Organisatoren. Insgesamt 40 Seifenkisten rasten die 900 Meter lange Strecke von Edelrath hinunter Richtung Schlebusch. In vier Kategorien wurde gestartet: Junioren (von 8 - 12 Jahre), Senioren (von 12 - 18 Jahre), Freestyler und Profis. Die Teams wurden von kleineren und größeren Unternehmen, von Vereinen, Schulen oder auch von Privatpersonen gestellt. Wie jedes Jahr sorgte auch dieses Mal ein örtliches Möbelhaus für die entsprechende finanzielle Unterstützung der Veranstaltung.

Ich konnte teilweise recht abenteuerliche Gefährte sehen, aber auch professionelle Modelle, die den originalen Rennboliden schon sehr nahe kamen. Aber egal wie die Mobile aussahen, ob eckig, ob im Windkanal getestet, ob aus Sperrholz oder aus Kunstharz, zu allen Teilnehmern musste der TÜV
seinen Segen dazu geben. Die Fahrzeuge rasten zum Teil mit über 50 km/h die Gefällstrecke hinunter. Deshalb wurde insbesondere auf eine effektive Bremsanlage großer Wert gelegt. Diese bestand oft aus einem Hebel, an dessen unterem Ende ein Holzklotz auf den Asphalt gedrückt wurde. Aber auch von Fahrrädern bekannte Felgenbremsen oder ganz professionelle Scheibenbremsen konnte man sehen.

Insgesamt war es eine Mords-Gaudi und schön zu sehen, mit welchen Ideen und Enthusiasmus die einzelnen Teams sich hier präsentierten.

Hier noch ein kurzer Videoclip von der Veranstaltung:




Donnerstag, 1. September 2016

Fahrradtour durch's mittlere Dhünntal

Für den ersten Beitrag dieses neuen Blogs habe ich mir eine Fahrradtour ausgesucht, die ins nahe gelegene Dhünntal führt. Es ist eine Strecke von ca. 20 km hin und zurück, die ich bequem in 2-3 Stunden schaffen kann. Ich nehme die Kamera mit, um unterwegs einige Filmeinstellungen auszuprobieren. Eventuell werde ich mir noch eine Actionkamera zulegen, die dann solche Exkursionen begleiten soll.
Ich starte um 10.00 h morgens zu Hause. Schon nach wenigen Metern geht es in den Scherfenbrander "Bösch". Nach dem Wald geht es vorbei rechts an Pferdekoppeln, links an der Dhünn entlang zum Gut Hummelsheim.Ich halte mich hier nicht auf, überquere die Odenthaler Straße und fahre über den Feldweg nach Odenthal-Osenau. Ich merke ich, dass ich am Fuße des Bergischen Landes bin. Rechts und links des Weges steigen schon bald die ersten sanften Hügel an. In einem Waldstück mache ich eine kleine Pause an der Dhünn. Ich versuche - wie früher als Kind - die Steine über's Wasser hüpfen zu lassen. Naja, manchmal klappt es auch......

Nachdem ich auch den Ortsteil Osenau durchquert habe, komme ich schon bald nach Odenthal. Hier steht direkt an der Straße das Gourmet-Restaurant "Zur Post", welches auch schon mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde.

Sofort hinter dem Restaurant biege ich links ab entlang der Dhünn und hintr den Häusern von Odenthal entlang bis ich wieder zur Hauptstraße komme. Weiter fahre ich durch den Ortsteil "Menrath" und erreiche schon bald Altenberg, was ebenfalls zur Gemeinde Odenthal gehört. In Altenberg besuche ich den Altenberger Dom. Das Portal steht auf und leise Orgelmusik dringt nach draußen. Ein Grund mehr, mal einen Blick in die ehemalige Klosterkirche zu werfen.

Nur ein paar Meter weiter und ich komme zum Ziel meiner Begierde - und der Radtour: das Restaurant Wißkirchen. Hier warten Pillekuchen mit frischen Pfifferlingen und ein Radler auf mich - einfach köstlich. Auch das Ambiente stimmt. Ich sitze unter schattigen Bäumen mit einem tollen Blick über die Wiesen des Dhünntales.


Nach der Stärkung trete ich wieder den Rückweg an. Bis Gut Hummelsheim geht es den gleichen Weg wieder zurück. Hier an der Odenthaler Straße biege ich rechts ab und folge ihr bis nach Schlebusch. In der Eisdiele gebe ich mir noch "eine Kugel" und dann geht es wieder nach Hause. Noch einmal überquere ich die Dhünn im Freudenthal.

Es war eine schöne Tour bei herrlichem Wetter. Und mein Ziel hat sich wieder mal gelohnt.



Und hier noch ein kleiner Film der Radtour: