Hier folgen Beschreibungen über grosse und kleine Reisen und Ausflüge. Durch einen Klick auf die Bilder erfolgt die Vergrößerung.
Meine Segelreisen findet ihr unter http://milesmore-pitter.blogspot.de/
Auch dieses Jahr hatte ich wieder die Aufgabe bekommen, den Nikolaus zu spielen. Ich sollte die gleichen Kinder wie im letzten Jahr besuchen und war gespannt auf die Liste der Schandtaten, die mir von den Müttern Eva und Melanie aufgeschrieben wurden.
Die Liste war zwar etwas kürzer als im letzten Jahr, aber die Art der Schandtaten hatten sich wohl im Laufe des Jahres mehr oder weniger wiederholt. Also sollte ich auch heute erwähnen, daß hier keine Besserung eingetreten war und ich versprach am Schluß des Besuches, daß ich nächstes Jahr Knecht Ruprecht oder Hans Muff schicken würde und dieser Besuch dann sicherlich anders und ruppiger (deshalb "Ruprecht") ablaufen würde als mein heutiger Besuch.
Aber mein Besuch gestaltete sich zumindest zu Beginn etwas anders als ich erwartet hatte: kaum hatte ich die Wohnung über die Hintertür betreten, wurde ich auch schon von den Kindern überfallen. Ehe ich zu Wort kommen konnte, wurde ich von ihnen überfallen und reichlich beschenkt mit selbstgemalten Bildern und allerlei Süßigkeiten. So hatte nicht ich den Überraschungsmoment, sondern die Kinder auf ihrer Seite.
Wie das ganze dann weiterging könnt ihr in nachfolgenden Bildern sehen. Und bevor ich die Bühne wieder verlassen konnte, gab es noch einen leckeren Glühweinlikör und Rebensaft. Hierfür nochmals vielen Dank.
Leider war eine Kamera defekt. So hielt sich die Ausbeute an brauchbaren Bildern und Filmsequenzen sehr in Grenzen. Ich glaube aber, dieser Film ist dennoch eine schöne Erinnerung insbesondere für die beiden Familien. Aber auch ich hatte eine Menge Spaß während der Bearbeitung, konnte ich hierbei nochmal in Ruhe die Gesichter und Reaktionen der Kinder erleben.
Auch dieses Jahr durfte ich wieder die Weihnachtsbäckerei besuchen und auch allerlei Süßes naschen.
In gut einer Woche hatte sich meine mir liebste Bäckerin fast Tag und Nacht den süßen Leckereien gewidmet. Insgesamt 23 verschiedene Rezepte für Weihnachtsplätzchen wurden verarbeitet damit diese in den kommenden Wochen bis Weihnachten und an den Festtagen an die Familie und Freunde verteilt werden können.
Ein paar Eindrücke aus dieser Plätzchen-Manufaktur habe ich wieder im Bild festgehalten:
Ich war heute mal wieder unterwegs. Nein nicht mit dem Schiff. Auch nicht mit dem Fahrrad.
Ich bin mit dem Auto nach Witzhelden gefahren. Dort ist heute was los!
Ein Wahrzeichen der Witzheldener verschwindet heute von der Skyline. Der rot-weiße Funkturm wird heute gesprengt - sozusagen vernichtet. Gefunkt wird darüber schon lange nicht mehr. Und was man nicht mehr braucht, muß weg! So ist es heute!
Über 50 Jahre hat er an seinem Platz gestanden, der "lange Äu", so wurde er nach dem damaligen Bürgermeister liebevoll von den Witzheldener Ureinwohner genannt.
ÜBER 50 JAHRE! Oje! Ich habe die 50 schon lange - sehr lange - überschritten. Wann muß ich denn weg?
Die Rheinische Post schreibt sogar von "emotionalen Momenten". Sogar Tränen sind gekullert als der 202,5 Meter hohe Turm in sich zusammensackte.
Als bekannt wurde, daß der Turm entsorgt werden sollte, gab es in der Bevölkerung einen Sturm der Entrüstung. In mehreren Anträgen wurde versucht, das weithin bekannte Wahrzeichen zu retten und unter Denkmalschutz zu stellen - leider erfolglos.
Wozu war der lange Äu gut? Was hat er für uns gebracht?
Er wurde als Antennenträger gebaut, im Durchmesser 1,80m dicker Stahlrohrturm, der mit Stahlseilen abgespannt wurde. 1960 wurde er erstellt, um 1961 das ZWEITE Fernsehprogramm darüber auszustrahlen. 1963 kam auch das "3. Programm", der WDR auch über diesen Turm in unser Wohnzimmer. RTL Fernsehen gesellte sich 1989 dazu und 1993 dann noch VOX. Aber 2005 war es schon wieder damit vorbei, es wurden alle analogen Fernsehsender über diesen Turm ab geschaltet. Fortan gab es digitale Sender, die über den Rheinturm in Düsseldorf ausgestrahlt wurden. 2007 bekam der Fernsehturm dann nochmal neue Farbe und heute wurde er in die Knie gezwungen.
Nun soll noch ein 40m Stahlgitterstummel an gleicher Stelle errichtet werden, der dann für eine bessere Mobilfunkversorgung dienen soll.
Wie nun der Alte zusammengefaltet wurde, das seht ihr hier:
Das war unser Wunsch und unser Ziel für diese Reise.
Bereits im September 2015, fast anderthalb Jahre im voraus, buchten wir diese Reise. Eine Kreuzfahrt mit MS ALBATROS ab Sydney/Australien bis Singapur/Malaysia - ziemlich genau auf der anderen Seite unserer Erdkugel. Das Schiff war uns bereits bekannt von unserer letzten Kreuzfahrt vor 4 Jahren in den Indischen Ozean. Ausserdem verfolgen wir die TV-Dokumentation "Verrückt nach Meer" in der die ALBATROS immer eine Hauptrolle gespielt hat und auch weiterhin spielen wird. Auch die Kabine ist wieder die gleiche wie vor vier Jahren im Indischen Ozean.
Warum die ALBATROS? Sie gehört noch zu den kleinen Kreuzfahrt-Schiffen mit max. 820 Gästen an Bord. Aber sie ist auch eine alte Lady und wurde bereits 1974 in Dienst gestellt. Zwar immer wieder renoviert und restauriert merkt man ihr das hohe Alter doch an. Sie macht aber trotz - oder gerade wegen ihres hohen Alters - immer noch eine tolle Figur und ist mit den heute auf Kiel gelegten Kreuzfahrtriesen mit weit über 2000 Passagieren nicht vergleichbar. Die klassischen Linien aus den 70er Jahren sind unübersehbar.
Passend zum Alter des Schiffes trifft sich hier auch das entsprechende Publikum. Für Familie mit Kindern oder jüngere Leute halten wir dieses Schiff nicht geeignet, da das Unterhaltungsprogramm nicht darauf zugeschnitten ist.
Nun zur Reise: Um die langen Flüge von Frankurt/M bis Sydney, bzw. von Singapur zurück bis Frankfurt/M zu vermeiden buchten wir einen Zwischenstop mit Vor- bzw. Nachprogramm. Dadurch wurden die möglichen Direktflüge von ca. 20 Stunden durch einen 2-tägigen Aufenthalt auf dem Hinflug in Hongkong und auf dem Rückflug in Dubai unterbrochen. So starteten wir am frühen Nachmittag in Frankfurt/M und landeten nach fast 11 Stunden Flug am nächsten Tag frühmorgens (Zeitverschiebung) in Hongkong. Bei Ankunft wartete schon ein üppiges Frühstücksbuffett auf uns, was uns auch sofort mit den asiatischen Essgewohnheiten konfrontierte. Am Nachmittag bekamen wir von unserer Reiseleiterin Mae die ersten Eindrücke dieser Millionenmetropole gezeigt. Zu Fuß und mit der Straßenbahn erkundeten wir unter ihrer Führung die Stadtmitte. Am Abend hatten wir dann Gelegenheit, alleine den Flair der Stadt mit ihren 7 Millionen Einwohnern auf uns wirken zu lassen.
Nach dem wiederum üppigen asiatischen Frühstücksbuffett wurden wir zur zweiten Stadtbesichtigung abgeholt. Mit dem Bus ging es zunächst zu dem Aussichtspunkt Victoria Peak, von dem aus wir einen tollen Überblick über die Stadt, die tief unter uns im Dunst lag, hatten. Von hier aus fuhren wir dann rüber nach Hongkong Island zum Besuch von Aberdeen Beach und einer Schmuckfabrik. Die hier gezeigten Artikel trafen nun garnicht unseren Geschmack.Somit war mit unserer Gruppe an diesem Morgen kein Umsatz zu machen. Der Rest des Nachmittags stand nieder zur freien Verfügung, den wir erstmal für eine Siesta nutzten. Am heutigen Abend soll Hongkong zum Abschluss der vierzehntägigen Neujahrsfeier mit einem Laternenfest erstrahlen. Dazu soll an der Skyline von Hongkong Island eine spektakuläre Lasershow stattfinden. Wir machen uns zu Fuß auf den Weg entlang der Hafenpromenade nach Kowloon. Die Stadt war schrill und bunt beleuchtet und um 20.00 h startete dann die Lasershow. Nun ja, wie eine Lasershow organisiert wird sollten die Veranstalter wohl besser mal bei den Kölner Lichtern abschauen.
Um 5.45 h am nächsten Morgen wurden wir abgeholt zum Flughafen für unsere zweite Flugetappe bis Sydney. Nach 9 Stunden Flugzeit landeten wir um 20.30 h in Sydney und wurden vom Phoenix Team, dem Veranstalter der Reise, zum Schiff gebracht. Nun sollte unser Urlaub beginnen.
Den Aufenthalt in Sydney nutzten wir am nächsten Tag zu einem Ausflug in einen Wildlife Park und zu den Blue Mountains, ca. 100 km westlich von Sydney.
Nach der obligatorischen Rettungsübung hieß es um 21.30 h für MS ALBATROS "Leinen los!". Die Ausfahrt aus Sydney bei Nacht mit der beleuchteten Skyline, der Harbour Bridge und dem Wahrzeichen, der Oper war schon ein bewegendes Erlebnis, was wir sicher nie vergessen werden.
Ich möchte hier nicht alle Erlebnisse der Reise im einzelnen beschreiben. Die anhängenden Filme geben hoffentlich ein paar Eindrücke dieser unvergesslichen Reise wieder.
Insgesamt verbrachten wir 22 Tage auf MS ALBATROS von denen 9 reine Seetage waren.
Unsere weiteren Landstationen in Australien waren:
- Brisbane
- Whitsunday Islands
- Townsville
- Cairns
- Darwin
Im indonesischen Inselreich besuchten wir:
- Sumba
- Komodo
- Bali
- Java
- Karimunjawa Inseln
In allen angelaufenen Häfen hatten wir an Ausflügen teilgenommen, von denen in Australien sicherlich die Flora und Fauna am beeindruckensten waren. Aus Indonesien bleiben uns vor allem die Freundlichkeit der Menschen, aber auch zum Teil ihr einfaches Leben und ihre Armut im Gedächtnis. Nach solchen Landaufenthalten wurde uns immer wieder bewußt, in welchem Schlaraffenland wir hier in Europa leben. Auf dem Schiff zurück wird man dann doch immer wieder mit Zeitgenossen konfrontiert, die trotz unserem Wohlstand immer noch nicht zufrieden sind und Gründe finden, sich zu beschweren und von allem noch nicht genug haben. Schade!
Aber auch das Klima - je näher wir dem Äquator kamen, umso wärmer und feuchter wurde die Luft - wurde für uns Mitteleuropäer manches Mal zur Herausforderung.
Regen hatten wir während der gesamten Reise nur sehr selten und das auch nur tropfenweise. Nur der letzte Tag in Singapur war dadurch etwas beenträchtigt.
Insgesamt hatten wir auf MS ALBATROS
5056 sm (9364 km) zurückgelegt. Laut Informationen der Schiffsleitung wurden folgende Lebensmittelmengen verbraucht:
- Kartoffeln 2583 kg (nicht von mir)
- Melonen 13123 kg
- Eier 21876 Stck.
- Milch, Sahne 5123 kg
- Eiscreme 441 l
- Fleisch 7240 kg
- Fisch 2116 kg
- Spaghetti 7,84 sm
- Bier 2645 l
- Wein 5534 l
- Brötchen 50106 Stck.
- angerichtete Teller 87780 Stck.
Aufgrund der langen Flugzeit hatten wir die Rückreise in Dubai unterbrochen. Für mich war es bereits der dritte Besuch in dieser faszinierenden Stadt. Im Hopp-On - Hopp-Off Bus läßt sich diese Oase in der Wüste am besten besichtigen. Seit meinem letzten Besuch hat sich wieder viel verändert. Der Bauboom reißt nicht ab und kein Hochhaus ist wie das andere. Das absolute Highlight in Dubai sind die allabendlichen Vorführungen der Dubai-Fountains vor dem Burj Khalifa, ein aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel von Wasserfontänen, Licht und Musik. Die Sonne brannte auch hier vom Himmel, aber sie war hier wesentlich besser zu ertragen als in Indonesien. Es war in Dubai ein sehr trockene Hitze.
Nach zwei Tagen in Dubai ging es zurück nach Deutschland. Der Flug bis Frankfurt/M und der Anschluß mit dem ICE nach Köln klappten auf die Minute pünktlich. Nur der Anschluß von Köln nach Leverkusen, eine normalerweise 20-minütige Zugverbindung dauerte fast 60 Minuten.
Es war eine beeindruckende Reise, die wir sicher noch einige Wochen zu verarbeiten haben und deren Eindrücke unvergesslich bleiben.
Nachfolgend die Videos unserer Reise von Vol. 1 - Vol. 4.
Vol. 1 - Vorprogramm Hongkong
- Seereise von Sydney bis Whitsunday Islands
Vol. 2 - Seereise von Whitsunday Islands bis Darwin
Vol. 3- Seereise von Sumba bis Singapur
Vol. 4 - Singapur und Nachprogramm Dubai
Und übrigens: auch auf der anderen Seite des Erdballs braucht man kochendes Wasser um Kaffee zu kochen!
Eine Woche, bevor wir in Sydney auf's Schiff kamen hatte die MS ALBATROS in derSüdsee eine spektakuläre Rettungsaktion durchgeführt. Sie hatte 6 tonganische Fischer aus Seenot gerettet. Das Video dazu findet ihr hier:
Heute Morgen hatte ich festgestellt, dass die Tulpen in der Vase kein Wasser mehr hatten. Das habe ich zum Anlaß genommen, eine Funktion meiner ActionCam auszuprobieren, den Zeitraffer.
Nachdem das Wasser in der Vase wieder aufgefüllt war, positionierte ich die Kamera vor der Tulpenvase.
Im Menue der Kamera wählte ich "PHOTOLAPSE" mit dem Intervall von 20 Sekunden. Nun nahm die Kamera automatisch alle 20 Sek. ein Foto der Tulpen - das ganze ca. 2 Stunden lang. Solange hielt die Batterie der Kamera. Während dieser Zeit erholten sich die Blumen und reckten langsam ihre Köpfe wieder gen Himmel. In diesen knapp 2 Stunden wurden ca. 330 Bilder geschossen.
Diese importierte ich in das Programm MAGIX VIDEO DELUXE um einen Film zu erstellen.
Jedes einzelne Bild erhielt eine Länge von 0,2 Sekunden. So ergab sich ein Videoclip mit einer Länge von 27 Sekunden.
Im Zeitraffer sieht die Wiederbelebung der Tulpen so aus: